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- Der „Alte Born“ in Singhofen wird zur Entnahme von Wasser gesperrt
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Gefährliche Eschen in der „Teufelsdell“ gesprengt – THW hilft bei außergewöhnlichem Einsatz - Zugang bleibt gesperrt
Ein ungewöhnlicher Einsatz sorgte kürzlich im Bereich der „Teufelsdell“ bei Singhofen für Aufmerksamkeit: Mehrere abgestorbene Eschen mussten aus Sicherheitsgründen gesprengt werden. Aufgrund der schwierigen Topografie des Geländes war eine herkömmliche Fällung durch professionelle Forst- oder Baumfällbetriebe nicht möglich – das Technische Hilfswerk (THW) übernahm schließlich die Aufgabe.
Die betroffenen Bäume waren vollständig abgestorben und stellten eine erhebliche Gefahr dar. Gerade Eschen leiden in vielen Regionen zunehmend unter Krankheiten, wodurch die Stabilität der Bäume stark beeinträchtigt wird. Die Stand- und Bruchsicherheit kann dann nicht mehr gewährleistet werden, sodass abgestorbene Bäume zur Gefahr für Menschen werden können.
Im Bereich der „Teufelsdell“ erschwerte zusätzlich das steile und schwer zugängliche Gelände die Situation. Mehrere angefragte Fachfirmen für Baumfällarbeiten mussten den Auftrag ablehnen, da ein kontrolliertes Fällen mit Motorsägen oder schwerem Gerät dort nicht sicher durchzuführen gewesen wäre. Um die Gefahr dennoch zu beseitigen, wurde das THW hinzugezogen.
Nach einer sorgfältigen Lageerkundung bereiteten die Einsatzkräfte eine kontrollierte Baumsprengung vor. Dabei wurden zuvor gezielt Bohrlöcher in den Stamm gesetzt und mit einer kleinen Sprengladung versehen. Nach weiträumiger Absperrung des Geländes und Kontrolle mittels Drohneneinsatz wurde die Ladung gezündet, wodurch der Stamm kontrolliert brach und der Baum zu Boden ging. Dieses Verfahren wird vor allem bei sogenannten Problembäumen in schwer zugänglichem Gelände eingesetzt, etwa an steilen Hängen oder bei stark geschädigten Stämmen.
Auch in der „Teufelsdell“ verlief der Einsatz planmäßig: Nach der Vorbereitung und der Sicherung des Bereichs erfolgte die Sprengung der abgestorbenen Eschen kontrolliert. Die Bäume wurden so gezielt zu Fall gebracht und stellten anschließend keine Gefahr mehr dar.
Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerks sind. Mit Fachwissen, spezieller Ausbildung und geeigneter Technik können selbst schwierige Aufgaben wie die Beseitigung gefährlicher Bäume in unwegsamem Gelände sicher durchgeführt werden.
Bevor die Gefahrenstelle für Spaziergänger und Wanderer jedoch wieder ungehindert passiert werden kann, müssen die Baumreste weiter zerlegt und das Gelände gesichert werden. Bis zur endgültigen Beseitigung des Restholzes bleibt der Zugang zur "Teufelsdell" deshalb gesperrt.
Der Ortsbürgermeister bedankte sich bei den zahlreichen Helfern für Ihren unermüdlichen Einsatz.
Bild zur Meldung: In den Bach gestürzte Reste der gesprengten Bäume



